Because Organizing is Key - Aufräumen nach der KonMari Methode

Februar 05, 2020

Because Organizing is Key - Aufräumen nach der KonMari Methode

Bring Ordnung in Dein Leben

2019 sprach fast die ganze Welt über eine zierliche Frau aus Japan und ihre etwas ungewöhnliche Serie auf Netflix. Denn Marie Kondo spricht nicht etwa über die üblichen Trendthemen wie Reisen oder Streetfood. Nein. Sie hat ihr Leben ganz und gar der Ordnung verschrieben und versucht den Zuschauern näher zu bringen, wie Sie durch gezielteres Aufräumen mehr Freude in ihr Leben bringen können. Marie Kondo hat nicht nur die Zuschauer auf Netflix inspiriert, sondern auch das gesamte Team bei Wunderkey.

Das Geheimnis dahinter: Gemäß des japanischen Sprichworts "Die Unordnung im Zimmer entspricht der Unordnung im Herzen." soll die neu gewonnene Ordnung die Menschen glücklicher machen

Ihre Aufräummethode trägt den Namen „KonMari“ (Abgeleitet vom Namen der jungen Japanerin) und beschreibt das Aufräumen nach Kategorien anstatt nach Räumen. Aussortiert wird nach einem einfachen aber unglaublich wirkungsvollen Grundprinzip: „Behalten wird nur, was Freude macht“

Der unglaubliche Erfolg dieses Ansatzes liegt in seiner holistischen Sicht auf den Besitz, denn sich von Dingen zu trennen, die man schon sehr lange besitzt, kann aufgrund von Erinnerungen, Nostalgie und auch teilweise Trennungsängsten manchmal eine ziemlich emotionale Angelegenheit sein. Macht es deshalb nicht umso mehr Sinn, diese emotionale Ebene beim Aufräumen miteinzubeziehen und positive Gefühle herauszufiltern?.

Kondos radikale Sichtweise: Rund Zwei Drittel der Gegenstände in einem Haushalt oder am Arbeitsplatz sind überflüssiger Ballast und können entsorgt werden. Behalten wird nur, was "Freude bereitet". Diese Vorgehensweise mag auf den ersten Blick sehr extrem erscheinen, doch dieser Ansatz setzt positive Gedanken frei und offenbart ein neues Lebensgefühl, die viele Alltagsmessies und selbsternannte Sammler nicht für möglich halten werden.

Falls Sie keine Zeit dazu finden können, Marie Kondos inspirierende Serie auf Netflix zu sehen oder ihren in unzählige Sprachen übersetzten Bestseller "Magic Cleaning - Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert" zu lesen, haben wir hier die 5 wichtigsten Schritte für das Aufräumen nach der KonMari Methode für Sie zusammengefasst:

  1. Aufräumen in konsequenten Sprints

Aufräumen sollte aus Sicht der Japanerin eine schnelle und konsequente Aktivität sein und nicht wie von vielen praktiziert eine Aneinanderreihung von inkonsequenten und frustrierenden Versuchen Ordnung zu schaffen, welche in einen nicht endenden Prozess des Hin- und Herräumens enden. Man sollte sich konsequent Zeitlimits für eine bestimme Kategorie setzen. So könnte man beispielsweise eine halbe Stunde in die Kategorien „Bücher“ oder „Stifte“ investieren und nicht länger. Hierduch wird man dazu gezwungen das gesetzte Ziel in einem konsequenten Sprint umzusetzen. Viele Beispiele haben bereits gezeigt, dass man auf diese Weise innerhalb weniger Wochen sein gesamtes Zuhause verändern kann

  1. Aufräumen nach Kategorien statt nach Räumen

Wer kennt nicht die Gedanken: "Heute räume ich das Schlafzimmer auf, morgen das Wohnzimmer und am Wochenende die Küche" oder auch "Zuerst den Schreibtisch, dann das große Regal daneben". Das Aufräumen nach Orten oder Räumen ist laut Kondo einer der schlechtesten und ermüdendsten Vorgehensweisen, die man wählen kann, da sie nie ein Ende nimmt. Die Ordnungsexpertin empfiehlt eine ganz spezielle Reihenfolge nach gezielt abgegrenzten Kategorien: Kleider, Bücher, Papiere, Kleinkram („Komono“, 小物m, japanisch) und zuletzt Erinnerungsstücke.

Unter dem Begriff Komono versteht man im japanischen kleine Haushaltsgegenstände, die nicht einer der anderen Kategorien zugeordnet werden können: Hierzu zählen Dekoration, Stifte, Makeup, Badartikel, Musik-CDs, Kabel und Elektrogeräte, Accessoires und auch Schlüssel

Mit der Kategorie Kleidung zu beginnen hat einen ganz speziellen Grund. Alte Klamotten in die Altkleidersammlung zu geben, fällt den meisten Menschen nicht zu schwer und man findet einen ersten Einstieg in das Abschiednehmen. In der letzten Kategorie - den Erinnerungsstücken – fällt es den meisten Menschen am schwersten Sachen auszusortieren. Aus diesem Grund kommen diese erst zum Schluss. Nach Kondos Meinung ist es besonders wichtig, sich vor Augen zu führen, wie viele Dinge man über die vielen Jahre angesammelt hat. Daher sollten Sie also alles aus der Kategorie, die Sie als nächstes in Angriff nehmen wollen, im ganzen Haus zusammen suchen und auf einen Haufen werfen. Was folgt ist ein Moment des Staunens und die Erkenntnis, wie dringend aussortiert werden muss. Oftmals verdrängen wir die Masse an Gegenständen in einer Kategorie, da sie im Alltag meist über mehrere Zimmer verteilt sind

  1. Aussortieren auf Basis des Bauchgefühls

Im nächsten Schritt geht es an die Detailarbeit. Wenn Sie sich für einen Schritt am meisten Zeit nehmen wollen, dann für diesen. Nehmen Sie jeden Gegenstand einzeln in Ihre Hand, fassen Sie ihn an, spüren Sie ihn ausgiebig. Sehen Sie Ihn genau an. Schalten Sie bei diesem Schritt ihre rationalen Gedanken aus. Es geht nicht darum zu entscheiden, ob Sie einen Gegenstand eventuell noch einmal brauchen werden, oder wann Sie einen Gegenstand das letzte Mal benutzt haben. An dieser Stelle zählt nur eins: Ihr Bauchgefühl. Hören Sie auf Ihren Körper. Welches Gefühl löst dieser Gegenstand in Ihnen aus? Löst er ein gutes oder ein schlechtes Gefühl in Ihnen aus? Verspannt ihr Körper oder entspannen Sie sich? Oder kurz: „Bringt er Freude?“ An dieser Stelle nehmen wir also eine ganz andere Sicht auf die Dinge ein als erwartet: Wir zerbrechen uns nicht den Kopf darüber, was wir loswerden wollen, sondern vielmehr darüber, was wir behalten wollen. Ein Beispiel: Sie stehen vor ihrem riesigen Kleiderhaufen und halten den ersten Pullover in ihrer Hand. Sie drehen ihn hin und her. Sie spüren an jeder Stelle des Pullovers den Stoff, lassen seine Farbe auf Sie wirken, Sie lassen Ihn über Ihre Haut gleiten, Sie riechen an ihm, achten auf Ihr Körpergefühl und fragen sich selbst: Inspiriert mich dieser Gegenstand? Macht es mich glücklich ihn auf meiner Haut zu spüren? Schenkt er mir Freude? Schnell werden Sie merken, dass die KonMari Methode nicht nur dazu dient effizient aufzuräumen. Es geht vielmehr darum, sich selbst kennenzulernen und sich damit auseinanderzusetzen wer man sein möchte, wie man leben will und was einem wichtig ist. Schließlich versuchen Sie herauszufinden, mit welchen Gegenständen Sie Ihre Zukunft in Angriff nehmen wollen.

  1. Jeder Gegenstand hat seinen Platz

Für viele ist es eventuell ein Tabu, aber auch Bücher dürfen „weggeworfen“ werden. Das bedeutet nicht, dass alles im Müll landen muss. Dinge wie Kleidung, Bücher oder Dekoration können Sie gerne spenden oder online verkaufen. Achten Sie aber darauf, dieses aber auch zeitnah und konsequent umzusetzen, ansonsten laufen Sie Gefahr, das Loswerden lediglich aufzuschieben. Alle Dinge, die sie glücklich machen oder für den Alltag unentbehrlich sind, werden an einem bestimmten Ort aufbewahrt. Jede Kategorie hat seinen bestimmten festen Platz. Das ist der wichtigste Grundsatz der KonMari-Methode. Natürlich dauert es eine gewisse Zeit, aber genau hier liegt der langfristige Erfolg versteckt: Wer einmal richtig aufräumt, wird für immer Ordnung haben. Denn genau an diesen festen Platz werden die Gegenstände nach jeder Benutzung wieder zurückgelegt. Sie haben zum Beispiel aus der Schublade der kleinen Kommode an der Eingangstür alte Schlüssel entsorgt, die noch zu den Türen Ihres alten Hauses gehörten. Sie behalten die einzigen 6 Schlüssel, die sich noch brauchen. Diese kommen dann an ihren aufgeräumten Schlüsselbund und nicht zurück in irgendeine Schublade zusammen mit Kleingeld aus Zeiten der Deutschen Mark. Das Besondere: Die neue sichtbare und spürbare Ordnung wird einen positiven Effekt auf Ihr Wohlbefinden haben. Für die Kategorie Kleidung hat Marie Kondo esogar eine besondere Art zu Falten und Aufbewahren entwickelt.

Falten Sie ihre Kleidung am besten in kleine rechteckige Päckchen und stellen Sie sie dann aufgestellt in Ihren Kleiderschrank. Durch die stehende Anordnung haben Sie eine bessere Übersicht und verhindern, dass ihre Klamotten knittern. Außerdem sollten Sie Ihre Schubladen und Regale nicht zu sehr befüllen - aber auch nicht zu wenig. Es muss immer genug Platz zum Ein und Ausräumen bleiben, aber dennoch sollten die Päkchen so nah aneinander sein, dass Sie stehen bleiben. Dunklere Farben sortieren Sie am besten nach hinten und hellere Farben nach vorne. Die hellen und Bunten Farben werden Sie so täglich auf der Suche nach ihrem Outfit in Empfang nehmen und ein Gefühl des Glücks am Morgen in Ihnen auslösen

Für die Kleiderstange gilt folgendes: Kleider, die auf Bügel gehangen werden, sollten wenn möglich optisch eine aufsteigende Linie bilden. Hängen Sie also schwere und lange Mäntel und Jacken nach links und arbeiten Sie sich nach rechts vor zu den leichten Tops, T-Shirts oder Röcken. Mittig hängen somit Kleider und Cardigans.

Ihr Schuhregal wird nach einem ähnlichen Prinzip sortiert. Schwere Winterschuhe gehören nach unten und die leichten Sommerschuhe gehören nach oben auf Sichthöhe

  1. Der Altar für Erinnerungsstücke

Die Aufräum-Expertin lässt an vielen Stellen einen spirituellen Einfluss auf Ihre Vorgehensweise zu. So beinhaltet die KonMari-Methode auch vereinzelt Elemente des Shintoismus. Im Shintoismus nehmen Werte wie Respekt und Dankbarkeit eine wichtige Rolle ein. Folglich sollte man Dingen, die lange im eigenen Besitz waren, entsprechenden Respekt und angemessende Dankbarkeit entgegenbringen. Das wird Ihnen auch dabei helfen, loszulassen. Sprechen Sie Ihre Gedanken am besten laut aus, auch wenn es Ihnen am Anfang etwas merkwürdig vorkommen wird, mit den Gegenständen zu sprechen. Erneut sprechen Sie nicht nur zu den Dingen, sondern auch zu sich selbst: "Danke lieber Pullover, du warst interessant, ich habe dich getragen, du hast Deine Dienste getan, du hast mich im Winter oft warm gehalten, aber nun darfst du in die Altkleidersammlung". Bei wichtigen Erinnerungsstücken wie Fotos, Postkarten, Schmuck der Eltern und Co. fällt das natürlich schwerer. Hierfür sollten sie einen "Altar" schaffen. Eben der bestimmte Ort für Ihre wichtigen Erinnerungen. Wir nennen es, den "heilige Ort". Das Wichtigste ist, dass es ein fest definierter Ort bleibt, der nicht wandert und nicht größer wird und nur einen Platz für Ihre wichtigsten Dinge bietet.

Wie die KonMari-Methode unsere Produkte inspiriert

In der KonMari-Methode haben wir viele Elemente wiedergefunden, die uns auch in unserer Arbeit an unseren Wunderkey Produkten inspirieren und antreiben. Alten Ballast loswerden und nur diejenigen Dinge im Alltag zu behalten, die uns ein gutes Gefühl geben. Es ist verblüffend, wie entscheidend dabei auch die kleinen Dinge – die Komonos – sein können: Den Unterschied, den es macht, mit einem aufgeräumten und schlanken Schlüsselbund die Wohnung zu betreten. Es ist eine tägliche Erinnerung daran, die Ordnung im eigenen Leben beizubehalten, bei jedem Griff in die Hosentasche. Eine Ordnung, in der jeder Gegenstand einen festen Platz hat. Wie auch an einem Wunderkey – Because Organizing is Key

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